Fliegende Angler

Angeln mit dem Flugzeug? Für uns ist es reine Abstraktion, etwas ganz normales in Kanada.
Der Propeller dreht sich mit einem lauten Knurren. Wir gleiten immer schneller auf der Oberfläche des Sees, bis sich die Schwimmer endgültig vom Wasser lösen. Die Maschine ist bereits hoch in der Luft – wir werden gehen… Hechte.
Im riesigen Kanada ist ein Flugzeug mit Schwimmern zur Landung auf dem Wasser kein Luxus, aber eine bloße Notwendigkeit. Es ist eine Luftbrücke zwischen absoluter Wildnis und Zivilisation, zwischen Siedlern und den nächstgelegenen Städten und Dörfern. Sie können auch mit dem Flugzeug angeln gehen. Denn auf welche Weise, wenn nicht mit dem Flugzeug, über die Ferne kommen, Seen und Flüsse verloren zwischen Wäldern? Unter uns glitzert ein Hechtsee blau. Unser Pilot, junger Pat, kippt das Flugzeug zum rechten Flügel, und dann beginnt es abzusinken. Nach einer Weile fliegen wir normal. Na und, da dreht sich mein magen um. Pat beugt den Kopf vor. Seine Falkenaugen suchen nach etwas auf dem Boden. – Sie sehen diese schwarzen Schatten im Wasser? Das sind alles Hechte – über das Dröhnen des Motors.
Es ist schwarz vor meinen Augen. Ich kann kaum etwas sehen. Aber ich nicke mit dem Kopf. Andernfalls taucht der wohlwollende Pilot wieder ab, damit ich den Hecht besser sehen kann.

Wir landen auf dem Wasser und springen ein bisschen hoch. Das Flugzeug war kaum zum Stillstand gekommen, Pat sprang aus dem Cockpit und kletterte auf den Flügel. Sein Wobbler fiel mit einem Spritzer ins Wasser. Nach einer Weile senkte er die Stange, damit der Köder nicht zu flach läuft. Nach ein paar Umdrehungen des Griffs ist ein Schrei zu hören. – Fisch! Pat zieht einen Hecht ins Flugzeug. Der Fisch wird verrückt, und das Wasser spritzt in alle Richtungen. Ich gehe zum Wagen und hebe das Raubtier auf. Auf diese Weise haben wir drei oder vier Hechte gefangen, alle wiegen ca. 5 kg.

Meine? Er fischte nur nach Pat. Ich war ein ungeduldiger Fan, der nur auf einen Bissen wartete, und Pat merkte es bald. Er schwamm so nah wie möglich am Ufer, Dank an, beim Tragen von Brustwadern, Endlich habe ich das Festland unter meinen Füßen wiedererlangt. Nach einer Weile nehme ich einen Hecht mit einem Spinner. Der Fisch springt in die Luft, dreht sich um seine Achse und fällt den Kopf senkrecht nach unten. ich werde krank. Pat sieht mich mit einem Lächeln im Gesicht an. Er hat es wahrscheinlich herausgefunden, dass mein Magen sich an einen Flug erinnerte.

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